Paris 16.09.2011

5 Tage allein in Paris, der Beginn einer großen Begeisterung für das  Alleinereisen.
Ich wohne in einem schönen Hotel in St. Germain und fühle mich sofort wohl in dieser Stadt. Ich stehe gern früh auf und bin am liebsten morgens unterwegs, wenn noch nicht so viele Touristen überall zu finden sind.
Was mich an einer fremden Stadt interessiert, sind nicht so sehr die Sehenswürdigkeiten (die sehe ich mir auch an), als viel mehr die Ausstrahlung, die Menschen, die hier leben und die Atmosphäre.
Einer meiner Lieblingsorte auf dieser Reise ist der Place des Vosges im Marais Viertel. Auf der Wiese in dem von der wunderbaren Architektur gebildeten Innenhof sitzen junge Frauen und Männer und Familien, alte Menschen sitzen eher auf den Bänken. Es ist Leben und Treiben. Ich lasse mich gefangennehmen von dem Trubel, der um mich herum herrscht, während ich einfach nur auf einer Bank sitze. Ich habe Zeit. Ich kann entscheiden, was ich mit der Zeit mache. Herrlich.
Das benachbarte jüdische Viertel im Marais hat mich sehr fasziniert. Es gibt koschere Lebensmittelläden, eine jüdische Buchhandlung und jüdische Restaurants. So ein lebendiges jüdisches Viertel gibt es in meiner Heimatstadt Hamburg nicht.
Ich liebe das Palais du Luxembourg und den umgebenden Park. Dort beobachte ich Kunststudenten beim Skizzieren und bin beeindruckt von den Skizzen:  wie lebensecht, mit ein paar Strichen!
Ein weiteres Highlight für mich ist der Garten des Rodin-Museums mit den Skulpturen von Rodin. Ich wandere dort stundenlang herum, bleibe stehen und sehe immer neue Details.Die Skulpturen bewegen etwas in mir.
Paris, ich komme bestimmt wieder!

 Place des Vosges
Place des Vosges
Rodin, Der Denker
Rodin, Der Denker
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