Sylt 15.05.2015

Sylt, da bin ich wieder!
Momentan beschäftigt mich, nachdem ich meinen Job gekündigt habe, die Frage, wie soll es weitergehen mit meinem beruflichen Leben nach der Kindererziehungszeit? Ich habe das – gesellschaftlich leider überhaupt nicht mehr anerkannte – Hausfrauen-Kindererziehungs- Modell gelebt. Nebenbei etwas Teilzeitarbeit. Ich sage inzwischen selbstbewusst: Ich mag das Modell und für meine Familie ist es richtig. Aber was kommt nachher? Will ich überhaupt in meinem studierten und erlernten Beruf weiterarbeiten? Ich weiß nicht, was ich wollen soll! Nachdenken, In-Mich-Hineinhorchen auf Sylt.
Das Meer, mein großer Seelentröster und meine Heimat. Manchmal muss man eben einfach nur ans Meer fahren.

Was will ich mehr?
Was will ich mehr?
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Sylt 30.4.2012

Spontan entscheide ich mich zu einem kurzen Syltbesuch. Ich habe irgendwie das Gefühl, mal raus zu müssen, alles liegt zu Hause auf meinen Schultern, überfordert mich momentan irgendwie. Hinzu kommt eine ziemlich akute Zerrung in der Leiste. Was will mir mein Körper sagen? – Komm‘ zur Ruhe, schalte runter – Vielleicht.
Ich gehe in Wenningstedt 2- Wenningstedt die Holztreppe hinauf auf die großen Dünen und sehe das Meer!
Dann gehe ich zum Meer runter, es rauscht,  kleine Wellen rollen an den Strand, branden, die Sonne scheint und lässt das Rote Kliff orange leuchten, Möwen kreischen, der Sand ist weich und fest zugleich…ein perfekter Tag.
Und da ist es wieder, dieses Heimat-Gefühl, das ich am Meer auf Sylt immer habe. Ich fühle mich geborgen und habe nach ein paar Tagen wieder neue Energie. So, als ob das Meer zu mir sagen wollte: „Fühle meine Ruhe, meine Kraft, meine Weite – und nimm etwas davon zu dir“.