Meine Inspirationen

Unter Inspirationen verstehe ich die Bücher, die ich gelesen habe und die mich zu einer Auszeit und zum Alleinereisen ermutigt haben, mir Motivation und Anregung sind. Außerdem erwähne ich Bücher, die mir allgemein Kraftquelle und Bereicherung sind.
Alle Texte in diesem Blog habe ich selbst geschrieben außer, es ist Text in Anführungszeichen gesetzt samt Quellenangabe. Insofern sind die folgenden Bücher keine Quellen im Sinne von Textarbeit, aber sehr wohl Quellen von Information, Kraft, Motivation und Inspiration.

„Das große Los“ von Maike Winnemuth
Dieses Buch war für mich der Hit. Ich fühlte mich immer wieder sehr angesprochen und es hat mich sehr stark zu der Auszeit-Reise motiviert.

„Die Kunst, allein zu reisen und bei sich selbst anzukommen“ von Katrin Zita
Dieses Buch ist nicht nur ein Ermunterer zum Alleinereisen, sondern zugleich ein Selbstcoaching-Buch. Die Coachingpassagen haben mir sehr viel Kraft gegeben.

„Fly Solo. The 50 best places on earth for a girl to travel alone“ von ‚Teresa Rodriguez Williamson
Dieses Buch ist vor allem eines: Witzig.

„The Art of Travel“ von Alain de Botton
Dieses Buch ist sprachlich sehr philosophisch geschrieben und arbeitet mit geschichtlichen Rückblicken zum Thema Reise. Sehr informativ.

„Ich weiß nicht, was ich wollen soll“ von Bas Kast
Dieses Buch passte einfach gut zu meiner persönlichen Situation in den letzten Jahren. Gerade, wenn man viele Entscheidungsmöglichkeiten hat, weiß man am Ende gar nicht mehr, was man will.

„Stufen“ von Hermann Hesse
Mein ganz großer Seelentröster ist dieses Buch.
Meine absoluten Lieblingsgedichte, die Hermann Hesse so passend zu mir geschrieben zu haben scheint, sind „Schmerz“ und „Stufen“.

Schmerz
„Schmerz ist ein Meister, der uns klein macht,
Ein Feuer, das uns ärmer brennt,
Das uns vom eigenen Leben trennt,
Das uns umlodert und alleine macht.
Weisheit und Liebe werden klein,
Trost wird und Hoffnung dünn und flüchtig;
Schmerz liebt uns wild und eifersüchtig,
Wir schmelzen hin und werden Sein.
Es krümmt die irdne Form, das Ich,
Und wehrt und sträubt sich in den Flammen.
Dann sinkt sie still in Staub zusammen
Und überlässt dem Meister sich.“
Wenn man, wie ich, einmal stärkste Schmerzen durchlebt hat, so spricht das Gedicht einem aus der Seele.

Stufen
„Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muss das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft zu leben.
Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf‘ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.
Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegensenden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

Wie sagt Udo Lindenberg „Bei Hermann Hesse fühle ich mich zu Hause.“. Ich auch.

„Siddhartha“ von Hermann Hesse
erzählt von einem jungen Mann auf der Suche nach seinem inneren Gleichgewicht und nach tieferer Weisheit, die er nur durch eigene Erfahrungen und nicht durch Lehre erlangen kann. Das Buch ist brilliant geschrieben und hat mich unheimlich berührt.

„Schnauze voll. Schluss mit dem Optimierungsquatsch“ von Rainer Moritz
Dem Titel ist nichts hinzuzufügen. Sehr unterhaltsam.

„So coache ich“ von Sabine Asgodom
lieferte mir wertvolle Selbstcoaching-Impulse und ich gab mir den buchstäblichen Tritt in den Hintern, meinen Traum umzusetzen.

„Mindfuck“ von Petra Bock
Warum wir uns selbst sabotieren und was wir dagegen tun können
Dieses Buch hat mir geholfen, Denkblockaden abzubauen und überkommene Denkmuster und Glaubenssätze zu hinterfragen. Und nun versuche ich, sie immer wieder im Alltag zu entlarven und abzulegen.

Prof. F. Schulz von Thun, Kommunikationspsychologe
Sommervorlesung 2015 in der Uni Hamburg zum Thema: „Auf der Suche nach Stimmigkeit in der Kommunikation und im Leben“
Diese Vorlesung hat sehr viel in mir bewegt und mich sehr zur Reflektion über wichtige Lebensthemen angeregt. Prof. v. Thun ist nicht nur Kommunikationspsychologe, sondern auch ein kluger und weiser Mann und zudem sehr unterhaltsam. Wie er es formuliert: “ Worauf es im Leben ankommt, was anzustreben wert ist, was zu vermeiden oder zu überwinden Sinn macht…“, „Der Sinn dieser Vorlesungsreihe wäre erfüllt, …wenn Sie hinterher…angeregt wären, die eigenen Quellen der Weisheit zu erschließen.“

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