Berlin. Eine neue Begegnung.

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Also der Hamburger hat ja im Allgemeinen ein liebevolles Verhältnis zu seiner Stadt.
Sie ist weltoffene Hafenstadt, traditioneller Handelsplatz, hat unglaublich viel Grün, gibt sich volkstümlich im Stadtpark, gediegen rund um die Alster und multikulti in Ottensen, tolerant und liberal an der Langen Reihe und in St. Georg….
Ihr kennt das – diese Liste ist endlos, ihr denkt euch den Rest.

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Zu Berlin hat der Hamburger ja eher ein gespaltenes Verhältnis. Gut, es ist unsere Hauptstadt, gut, viele Kreative und Medienschaffende zieht es dorthin, gut, Berlin ist szeniger als Hamburg. Aber sonst?

Ich bin waschechte und bekennende Hamburgerin. Berlin? „Ja. Ich war mal da.“
Aber nun musste ich beruflich nach Berlin und habe einen halben Tag privat angehängt.
Und siehe da: Ich habe Berlin anders entdeckt und neu entdeckt.
Ich muss zugeben: Es hat was!
Seht euch das Foto oben im S-Bahnhof Oranienburger Straße an: Hier trifft Jahrhundertwende auf moderne Kunst und es entsteht etwas Spezielles.

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Rund um die Oranienburger und die Tucholsky Straße hat es mir gefallen. Originelle Läden, gemütliche Cafés, kleine Restaurants und entspannte Menschen abseits vom großen Touri-Strom.

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An der Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße bin ich zugegebenermaßen das erste Mal gewesen. Es steht ein Mauerrest und auch noch ein Rest der Hintermauer, die in den 70igern noch dazu gebaut wurde. Die Metall-Stehlen symbolisieren Mauertote. Die Gedenkstätte ist schlicht und eindrucksvoll. Und das Beste: Nicht von Touristen überlaufen. Ich bin abends dort vorbei gekommen auf dem Weg zu meinem nicht ganz zentralen Hotel und war fast allein dort.

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Ein typisches Touristenfoto darf in diesem Blogbeitrag nicht fehlen. Das Bundeskanzleramt gestern mittag. Ich habe mich noch gewundert über den roten Teppich und die Soldaten im Spalier. „Irgendwas ist immer“, habe ich gedacht und bin zu Klängen unserer Nationalhymne von dannen gezogen. In den Nachrichten habe ich dann gestern abend gehört, dass Frau Merkel die polnische Ministerpräsidentin empfangen hat. Na siehste mal.

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Cool kann Berlin auch, wie man sieht. Ich mag einen gradlinigen und schnörkellosen Baustil. Gefällt mir.

Zum Abschluss sag ich es mal mit Tucholsky. Punkt. Nichts hinzuzufügen.

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