18 till I die…

„…18 til I die – gonna be 18 til I die
Ya it sure feels good to be alive
But someday I’ll be 18 goin‘ on 55! – 18 til I die
Anyway – I just wanna say
Why bother with what happened yesterday
It’s not my style – I live for the minute
If ya wanna stay young – get both feet in it – 18 til I die
A ‚lil bit of this – a ‚lil bit of that
A ‚lil bit of everything – get ya right on track
It’s not how ya look, it’s what ya feel inside
Don’t care when – don’t need ta know why
18 til I die – gonna be 18 til I die…“

Bryan Adams in der Barclaycard Arena in Hamburg.
28. Mai 2016.
Ein Mann, eine Stimme, eine Gitarre.
Mehr braucht es nicht.
Bei einigen Songs noch eine Band, dazu gute Sound- und Lichttechnik.

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Ich fühle mich tatsächlich wie 18, alles geht, alles ist möglich, das Leben ist jetzt, hier.
Tanzen auf einem weniger als handtuchgroßen Fleck Boden, egal. Diese Stimme geht tief, in den Bauch, in den Rumpf, in Arme und Beine, ins Gehirn, das nichts denken kann, nur hören und sehen. Ich kann mich selten fallen lassen, zu verkopft, wie ich bin. Aber hier heute abend geht das, ganz automatisch, meine Ohren brauchen bloß diese Stimme zu hören, dieser Gitarre zu lauschen…

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Und es stellte sich wie bei Marcel Proust in „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“ ein „unerhöhrtes Glücksgefühl, das ganz für sich alleine bestand“ ein.

Bryan Adams spielt alte Stücke wie“Run to you“ und „Summer of ’69“ mit Videoclips aus den 80ern unterlegt. Ich fand die Clips damals schon klasse. Heute immernoch. Und er mischt Neues aus seinem neuen Get Up Album hinein. Die Mischung macht’s. Die dritte Zugabe nur mit akustischer Gitarre „Straight from the heart“ könnte das unausweichliche Ende des Konzerts sein. Aber das laut klatschende und johlende Publikum  lässt Herrn Adams noch nicht gehen. Vier weitere Lieder nur mit dieser unverwechselbaren Stimme und der akustischen Gitarre folgen.Es könnte so weiter gehen. Dann sagt er „I have made thirteen albums. Each album is about one hour. This is 13 hours. But I guess I don’t remember all my songs. One last song from my first album: „Remember“.

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Zehntausend Handytaschenlampen, zwanzigtausend Arme in der Luft…

 

Auf der Heimfahrt im übervollen Shuttle Bus riecht es nach Schweiß, es ist eine Enge, ein Stimmengewirr,  man findet kaum eine Möglichkeit zum Festhalten,  junge und ältere Menschen, Frauen und Männer, Menschen aller sozialen Schichten mischen sich hier. Okay, ich bin doch nicht mehr 18. Aber das macht nichts.
Remember, it’s not what you look, it’s what ya feel inside 😉

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2 Gedanken zu “18 till I die…

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