Mein Vorbild: Das Meer

Zufällig las ich , dass Jörg Unkrig eine Blogparade zum Thema „Vorbild“ veranstaltet : http://www.unkrig-personalcoaching.de/wordpress/

Wie es denn manchmal so ist, dachte ich zunächst:
Nein, ein Vorbild habe ich nicht. Ich habe niemanden, dem ich nacheifere, den ich so sehr bewundere, dass ich so werden oder agieren möchte wie derjenige.
Ich habe lange gebraucht, bis ich mich so akzeptiere wie ich bin, mit Stärken und Schwächen, Vorlieben und Abneigungen. Und ich glaube inzwischen auch, dass das das Wichtigste überhaupt ist, sich selbst zu akzeptieren und zu mögen.

Aber nun ging ich während eines Kurzurlaubs auf Sylt zum Biikebrennen am Nordseestrand spazieren. Und da kam mir das Thema Vorbild plötzlich wieder in den Kopf. Und mir wurde bewusst, dass ich doch ein Vorbild habe: Das Meer.

Das Meer ist wunderbar.
Es ist ständig in Veränderung, in Bewegung und doch bleibt es gleich, nämlich immer das Meer oder in diesem speziellen Fall die Nordsee. Es bleibt sich treu.
Es kann ganz ruhig sein, still. Es kann sehr aufgewühlt sein, spritzen, tosen. Alles zu seiner Zeit.
Es ist Heimat und Lebensgrundlage für viele andere Lebewesen von Kleinstlebewesen über Fische  und Muscheln zu Möwen und Robben. Heimat sein, das ist ein schöner Lebenssinn.

Dabei  ist das Meer in einem perfekten Gleichgewicht mit allen Bewohnern und dem Regen, den Wolken, dem Wind und dem gezeitengebenden Mond. (Nur der Mensch ist leider störend.) Im Gleichgewicht, wäre ich das doch immer…
Das Meer ist weit und groß. Ihm fehlt jede Kleingeistigkeit und Engstirnigkeit. Es taugt perfekt zum Vorbild.

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2 Gedanken zu “Mein Vorbild: Das Meer

  1. Liebe Marianne,

    dein Beitrag erinnert mich an eine Irland-Reise vor fast 20 Jahren: Ich stand in Kilkee auf einer steilen Klippe direkt am Meer und konnte nicht aufhören, es zu beobachten. Diese Kraft, die niemals aufhört und tagein, tagaus da ist, hat mich total fasziniert. Unermüdlich schlägt das Wasser gegen die Klippen!

    An diesem Tag fragte ich mich, was wohl passieren würde, wenn es plötzlich keine Erdanziehungskraft mehr gäbe …

    Das Meer als Vorbild? Ja, ich kann’s gut verstehen 😀

    Liebe Grüße
    Dunja

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    1. Liebe Dunja,

      genau. Das ist es, was mich auch fasziniert, die Kraft und unaufhörliche Bewegung des Meeres, die Weite, zugleich aber auch die Ruhe, die es ausstrahlt.
      Mit rauschenden Grüßen, Marianne

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