Sydney. 4..3..2..1..viele

Syney. 4 herrliche Strände abseits vom Trubel

Wenn man nicht zum Surfen an einen Strand kommt, sondern zum Entspannen, so sind die vollen Surferstrände Bondi Beach und Manly Beach eher nicht so günstig. Super goldgelben Sand hat der kleine Camp Cove in Watson’s Bay. Sehr ruhig und idyllisch und ausgestattet mit einem wirlich netten kleinen Beachcafé ist Shark Beach in Vaucluse und ebenso idyllisch ist auch der Parsley’s Beach dort. Und zwischen Bondi und Coogee Beach liegt eine kleine geschützte Sandbucht namens Clovelly Beach. Die habe ich auch ins Herz geschlossen. Wobei ich ehrlich gesagt sagen muss, dass mir das Wasser bisher mit 18 Grad zu kühl zum Baden war, aber für meine Füße war es wundervoll erfrischend.

Camp Cove
Camp Cove
Shark Beach
Shark Beach

Sydney. 3 wundervolle Walking Trails

Syney ist ja nicht nur eine moderne Großstadt mit Architektur aus der Kolonialzeit und Hochhäusern aus Beton,  Glas und Stahl, sondern hat auch sehr Wasser und sehr viel Grün, im Stadtgebiet und in den Nationalparks drumherum.
Im Stadtgebiet gefällt mir der Hermitage Foreshore Walk zwischen Watson’s Bay und Rose Bay sehr gut. Es ist ein entspannter Weg immer an der Küste entlang und macht richtig Spaß. In meinem Tempo dauerte er so ca. 2 Stunden.

In Nationalpark Blue Mountains habe ich den Prince Henry Cliff Walk ab Katoomba bis Leura erwandert. Dauer ca. 3 Stunden. Nachdem man die Touristenbusgruppen an den Three Sisters in Katoomba erfolgreich hinter sich gelassen hat, beginnt ein halbschattiger Wanderweg ohne große Höhenunterschiede, also sehr entspanntes Wandern mit vielen Ausblicken auf die Berge, die ausgedehnten Eukalyptuswälder und Wasserfälle.

Mount Solitary in den Blue Mountains
Mount Solitary in den Blue Mountains

In Nationalpark Blue Mountains habe ich außerdem einen ganz andersartigen Wanderweg erwandert, den Charles Darwin Walk ab Wentworth Falls. Er geht immer entlang des Jamison Creek, eines kleinen Bachlaufs mit entspanntem Wasserplätschern. Man wandert durch Buschland, das auch sicher vor einiger Zeit mal abgebrannt ist, so dass grüne niedrige Pflanzen nachwachsen können. Sehr hübsche Blumen am Wegesrand, Eidechsen und sehr wenige Mitwanderer, so dass man über längere Strecken nur das Wasserplätschern hört. Very relaxing.

Charles Darwin Walk
Charles Darwin Walk

Sydney.  2 Grenzerfahrungen

Meine erste Grenze, mit der ich nicht gerechnet hatte, ist mein Englisch. Ich habe es immer für ganz gut gehalten. Aber sowohl beim Kochkurs (letzter Blogeintrag) als auch bei mehrern Handygesprächen mit meiner Vermieterin in Sachen nicht funktionierendes WiFi kam ich deutlich an meine Grenzen, das Aussie-Englisch zu verstehen. Zumal meine Vermieterin immer parallel auf der anderen Leitung mit der Telefongesellschaft sprach. Ich habe zeitweise gar nichts mehr verstanden.

Mein Unit in Paddington.
Mein Unit in Paddington.

Zweite Grenze ist eben dieses nicht funktionierende WiFi. Ich hätte nicht von mir gedacht, dass ich so abhängig von funktionierendem Internet bin. Ich brauche es! Und da ich Roaminggebühren zu hoch finde, brauche ich WiFi. Ich halte über whatsapp Kontakt zu meiner Familie und engen Freunden. Ich schlage das Wetter und vor allem Bus- und Fährenfahrpläne im Internet nach. Es gibt sie in Sydney nicht mehr gedruckt. Ich recherchiere, buche, verwerfe, recherchiere neu, plane, organisiere. Ich möchte etwas von dieser Stadt sehen, möchte Sydneysider kennenlernen, möchte etwas unternehmen, möchte etwas Neues lernen. Ohne Internet scheint das plötzlich unmöglich. Reiseführer sind gut, aber nicht alles.

Sydney. 1 Ballettwerkstatt im Sydney Opera House

Ballettwerkstatt heißt es in meiner Heimatstadt Hamburg und es ist fast unmöglich, als Nichtabonnent Karten zu bekommen.
Behind the Scenes heißt es in Sydney und ich habe eine Karte bekommen.
Wir sehen ein öffentliches Training, bei dem wieder mal klar wird, dass Ballett harte Arbeit ist und alles, was so leicht aussieht, viel Übung erfordert und Kraft kostet. Und wir sehen eine Szene aus dem klassischen Ballett „Sleeping Beauty“, das jetzt kommen wird. Leider bin ich da schon weg.
So besorge ich mir denn noch eine Karte für das aktuell laufende moderne Ballett 20:21. Ich mag Ballett aus Ausdrucksform für Gefühle, Stimmungen und Inhalte.

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Sydney. Viele Tiere im Taronga Zoo

Ich liebe Zoobesuche in anderen Städten. Man sieht andere Tiere und andere Arten, Tiere im Zoo zu halten. Der Taronga Zoo ist sehr grün und naturnah gestaltet und gefällt mir gut. Und die australischen Tiere wie Wombats und verschiedene Arten von Wallabes und den Tasmanian Devil und die Diamond Python namens Ruby schließe ich sofort in mein Herz. Giraffen gefallen mir immer, Elefanten auch und das Hippo taucht für mich sogar aus dem Wasser auf. Ein herrlicher Tag.

Tasmanian Devil
Tasmanian Devil
Giraffe vor Kulisse Sydney City
Giraffe vor Kulisse Sydney City

Sydney. Viele nette Menschen

Ich habe so viele nette Menschen getroffen und gesprochen, allen voran meine AirBnB-Appartment Vermieterin, die mir so mit dem WiFi-Problem hilft. Dann eine Frau auf der Straße, die ich nach dem Weg gefragt habe und daraus entspann sich eine 20minütige Unterhaltung über Gott und die Welt. Oder eine supernette Frau, die ich beim Warten auf die Massage kennengelernt habe, die Australierin ist und Deutschland liebt und mit der ich sofort wie mit einer guten Freundin spreche. Oder die supernetten Leute in der Pilatesgruppe, die ich mir gesucht habe. Ich mache so was ähnliches wie Pilates zu Hause auch und wollte mal sehen, wie es hier so ist und wollte in Kontakt kommen zu Sydneysidern. Das hat auch geklappt. Ich bin jetzt zweimal da gewesen und habe jedes Mal tolle Tipps bekommen, was man noch so jenseits des Mainstreams unternehmen könnte. So sieht man denn auch gleich mal, wie einige Menschen so ihren Samstagvormittag verbringen, nämlich im Community House von Paddington bei der Open Class Pilates. Oder beim Joggen oder Fahrradfahren im Centennial Park oder oder oder.

Community House Paddington
Community House Paddington
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